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Gaudi Afternoon
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Manchmal sollten sich dies allerdings auch Ben und Frankie fragen, die sich um ihre kleine Tochter streiten. Mal entführt sie die eine, mal die andere. Dieses ganze Heckmeck, in das Cassandra mitten hinein gewirbelt wird, und das Buch, das sie übersetzt und von einer Mutter Tochter Beziehung handelt, veranlassen Cassandra schließlich dazu, nach Jahren der Stille wieder den Kontakt zu ihrer Mutter herzustellen. Ein Film also nicht nur über Familien im allgemeinen, sondern auch über Mutter Tochter Beziehungen im speziellen.
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Alles in allem ist Gaudi Afternoon ein fetziger Film voller skuriller Ereignisse. Man hat viel zu lachen. Allerdings werden die Schubladenklischees zu sehr aufgezogen und es wird oft zu viel geredet und Ben brüllt oft sinnlos rum. Ein bißchen weniger hätte es auch getan.
Antonio Gaudi war übrigens ein spanischer Architekt, der in Barcelona viele Gebäude in einer selbst entwickelten Variante des Jugendstils baute. Ben, April, Delilah und Hamilton wohnen in einem seiner Gebäude, dem prunkvollen La Pedrera.
Spanien, 2001, 88 min.
Originaltitel: Tardes de Gaudi
Regie: Susan Seidelman
Drehbuch: James Myhre, Joaquin Oristrell nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Wilson
Produktion: André Vicente Gómez
Verleih: Kinowelt
Mit Judy Davis (Cassandra Reilly), Marcia Gay Harden (Frankie Stevens), Lili Taylor (Ben Harris), Juliette Lewis (April Schauer), Victor Alvaro (Juan), Maria Barranco (Carmen), Christopher Bowen (Hamilton Kincaid), Courtnes Jines (Delilah Stevens), Pep Molina (Paco).
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