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Flucht ins Leben Die Erika und Klaus Mann Story

Escape to Life, wie der Film auch in den deutschen Kinos genannt wurde, ist einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Bereits nach einer Viertelstunde habe ich mir überlegt, ob ich das Kino verlasse. Stattdessen habe ich mich 1 1/2 Stunden der Hoffnung hingegeben, es würde alles besser werden. Doch weit gefehlt. Man wird hier regelrecht bombardiert mit miserablen Schauspielern (davon gibt es nur wenige Ausnahmen und diese überzeugen auch nicht wahnsinnig), irrer Kameraführung, schlechten Bildausschnitten und sprunghafter Erzählweise, so daß man aus den Schnipseln, die einem zwar chronologisch, aber zum überwiegenden Großteil ohne Zusammenhang präsentiert werden, nur erahnen kann, um was es geht. Der Film bleibt dadurch wenig informativ und nicht einmal die Bilder sind es wert verinnerlicht zu werden. Denn entweder ist der Bildausschnitt miserabel, oder die Kamera bewegt sich so schnell hin und her, daß ein Auge, das nicht unbedingt an MTV gewöhnt ist, die Bilder gar nicht so schnell erfassen kann.
Alles in allem also ein Film, den man überhaupt nicht empfehlen kann, eseidenn man will etwas Zeit vergeuden. Daher sei hier auch Schluß. Es lohnt sich nicht einmal, sich die Zeit zu nehmen eine Inhaltsangabe für diesen Pseudodokumentarfilm zu schreiben.
Deutschland, 2001, 84 min.
Regie: Wieland Speck, Andrea Weiss
Mit Vanessa Redgrave, Colin Redgrave, Maren Kroymann, Cora Frost.
© 2003, sämtliche Rechte vorbehalten, -email entfernt-.
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